Bye, bye Konsum

Einfach zu viel. Zu viel von allem. Der Kleiderschrank quilt über, obwohl uns vielleicht das meiste nicht mehr passt. Trotzdem gibt es mindestens 4 Mal im Jahr neue Trends, die Frau um modisch zu sein mithalten sollte.

Ich gebe zu ich war früher auch eine von ihnen. Zu jedem neuen Ereignis wurde einfach etwas neues gekauft. Wieso auch nicht? Gerade als Modeblogger ist es unglaublich schwer sich diesem Drang zu entziehen.

Irgendwann machte es einfach klick. Es war kein Ereignis, es war einfach die Unlust auf etwas NEUES. Also stellte ich meinen Kleiderschrank um. Ich probierte es zunächst mit dem System der Capsule Wardrobe, die mich aber ehrlich gesagt nicht lange glücklich machte.

Ich machte es also einfach auf meine Art und stellte mir persönlich Regeln auf, die ich nun für mich befolge.

Ich shoppe weder für Ereignisse, noch wenn ich mich schlecht fühle. 

Ich habe Plattformen gefunden, die Second Hand Mode anbieten und habe besipielsweise Ubup ausprobiert. Auch bei Kleiderrebell bin ich fündig geworden, wo man sich Kleidung einfach für eine Zeit leihen kann.

Wenn ich etwas neues brauche, schaue ich darauf Labels zu unterstützen, die Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen.

Ich mache mir Gedanken und das ist ein erster Schritt, der alles verändert.

Das gleiche passierte dann nicht nur bei Klamotten, auch bei Kosmetik und anderen Haushaltsprodukten sind bei mir nach und nach immer mehr Produkte eingezogen, mit denen ich hoffe die Welt ein wenig zu entlasten.

Mit meinem persönlichen Bye,bye Konsum – Projekt möchte ich in den nächsten Monaten weiter machen und euch davon berichten. Vielleicht möchte der eine oder die andere ja mitmachen? Ich würde mich sehr freuen!

Hier die Regeln nochmal kurz zusammengefasst:

  • keine „neuen“ Kleidungstücke kaufen, die nicht benötigt werden
  • Kleidung die ich nicht mehr brauche auf  Kleiderkreisel verkaufen
  • keine Kosmetikartikel kaufen, außer wenn sie aufgebraucht sind, dann aber nach Alternativen schauen, beispielsweise nachhaltige/ bio/vegan/ Produkte
  • nur Dinge kaufen, die wirklich im Haushalt gebraucht werden
  • regionale und saisonale Lebensmittel kaufen
  • neue Wege finden um auf Plastik zu verzichten

Wie ich mich kenne werden im laufe der Zeit noch weitere Punkte folgen und ich hoffe, ihr werdet mein Projekt verfolgen!

 

 

 

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